Globales Lernen

Globales Lernen - was ist das?

Die Themenfelder des Globalen Lernens sind vielfältig. Durch den Lehrplan ist der Unterrichtsinhalt vorgegeben.

In den Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung sind die Themen des Globalen Lernens verankert (www.bne-portal.de).

Die Kernbereiche umfassen Ökonomie, Ökologie und Soziales. (siehe auch UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung").

Um diese Ziele der BNE bei den Kindern ab dem Kindergartenalter zu verankern, bietet der Eine Welt Laden Teublitz e.V. - Eine Welt Station Projekte für alle Alters- und Jahrgangsstufen an, die die Ziele des BNE als Grundlage haben.

Die Projekte werden von unserer Bildungsreferentin, Frau Domscheit, durchgeführt. Frau Domscheit bildet sich regelmäßig weiter, um ständig auf dem neuesten Stand der BNE zu sein.

Seit 2009 erreichen wir pro Schuljahr ca. 20 Schulen im Landkreis Schwandorf und ca. 1800 Schüler.

Für diese Bildungsarbeit wurden wir vom Eine Welt Netzwerk Bayern als "Eine Welt Station - Anlaufstelle für Globales Lernen" anerkannt (www.entwicklungsland-bayern.de/eine-welt-stationen).

Vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wurden wir im Rahmen von Umweltbildung.Bayern mit dem Qualitätssiegel "Umweltbildung.Bayern" ausgezeichnet (Siehe Umweltbildung Bayern).

 


Bildungsangebote


Bei Interesse bitte melden:

Eine Welt Laden Teublitz
Frau Christine Luber, 1. Vorsitzende
Schützenstr. 2, 93158 Teublitz
Fax.: 09471-3174 099
Tel.: 09471-60 22 59

   

Frau Sabine Domscheit, Bildungsreferentin
Tel. 09431-742434

KEINE Referentenkosten!

Die Bildungsangebote wurden gefördert durch den Freistaat Bayern - (Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit/Regierung der Oberpfalz) aus Mitteln des Allgemeinen Umweltfonds (Von 2010/11).

 


Artikel


Thementag schärft Bewusstsein: Schüler lernen "Weg einer Jeans" und die Löhne in Produktionsländern kennen

Die Jeans - es gibt sie in den verschiedensten Farben, Größen und Formen, als Hose oder Jacke. Aber eines haben sie fast alle gemeinsam: Sie werden in Sklaverei ähnlichen Bedingungen hergestellt. Schüler des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums erkundeten mit Sabine Domscheit vom "Eine-Welt-Laden" Teublitz den "Weg der Jeans": von der Designschmiede in Europa nach Bangladesch und zurück in die deutschen Ladenregale.
Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Kinderarbeit in den Herstellungsländern. Im zweiten Teil des Thementages sollten die Schüler herausfinden, unter welchen Umständen die Angestellten dort leben und arbeiten. Am Ende des Tages hielten sie ihre Ergebnisse auf Plakaten fest.
Der wichtigste Rohstoff für jede Jeans ist Baumwolle, deren Pflücker in den Anbauländern Indien, China oder Brasilien erhalten für ihren anstrengenden, gesundheitsschädigenden Job umgerechnet 22 Cent die Stunde. Für europäische Verhältnisse unglaublich. Doch es gibt noch Arbeiter, die von so einem Lohn nur träumen können.
Einen dieser nahezu unbezahlten Arbeitsplätze stellten die Schüler in ihrem Klassenraum nach. In Papiertütenfabriken werden Behälter für Marktfrüchte, Tee und Ähnliches gefaltet. Für einhundert Tüten gibt es zehn Paisa, umgerechnet 1,2 Cents. Die Gymnasiasten bekamen 20 Minuten Zeit, um so viele, wie möglich herzustellen. Bereits nach kurzer Zeit wechselten einige von ihnen zur Fließbandfertigung, andere drohten mit der Kündigung und wieder andere waren fest entschlossen, eine Gewerkschaft zu gründen. Doch es half alles nichts, nach angestrengter Akkordarbeit hatte die ganze Klasse nicht viel mehr als 100 Tüten geschafft, der Beste unter ihnen 20. An einem Zehn-Stunden-Tag hätte er folglich Pi mal Daumen 600 Tüten gefaltet. Dafür könnte er sich immerhin zwei Tassen Tee leisten. Für eine einfache Hose müsste er noch zwei Monate durchgehend weiter schuften. Eine Jeans? Für ihn unbezahlbar.

Quelle: Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg (www.jas-gymnasium.de)


Bananen helfen
Fair gehandeltes Obst Thema in der Grundschule


Der Bananenquark ließ den Kindern das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Sie lernten auch, dass durch den Kauf von fair gehandelten Bananen Kinder in Ecuador zur Schule gehen können. Bild: hfz


Bei den Kindern der Klasse 2a der Grundschule Nabburg war die Bildungsreferentin des Eine-Welt-Ladens Teublitz, Sabine Domscheit, zu Gast. Sie vermittelte den Schülern alles Wissenswerte über Bananen, den Anbau und Handel des fair gehandelten Obstes. Die Schüler gewannen die Erkenntnis, dass fair gehandelte Bananen frei von Giftstoffen sind und so gesünder als konventionell gehandelte Bananen. Bauern in Ecuador verdienen an dem Fair-Trade-Obst einen Euro mehr pro Kiste. Dieses Geld kommt Schulen und der medizinischen Versorgung zu gute. Nach diesem Vormittag waren die Kinder dafür, dass ihre Eltern für fair gehandelte Bananen etwas mehr bezahlen, um auch den Mädchen und Jungen in Ecuador einen Schulunterricht oder einen Arztbesuch zu ermöglichen.

Quelle: VS Nabburg (http://www.vsnabburg.de/html_1024/projekte_2012_2013/banane_2a.html#bananen)




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